BOTANICALS

Hier einige Botanicals die für den Breaks Gin verwendet werden

Aromen, die dem Gin beigefügt werden, um sein jeweils individuelles Aroma herzustellen, werden als Botanicals bezeichnet. Hierzu werden Beeren, Rinden, Samen, Früchte, Fruchtschalen, Gewürze, Kräuter und Wurzeln verwendet. Breaks Gin hat seine ganz eigene Rezeptur, die individuelle Zusammenstellung der Zutaten und Aromen ist streng geheim und nur dem Hersteller bekannt.

WACHOLDER
KORIANDER
KARDAMOM
LAVENDEL
ZITRONENSCHALE
FENCHEL
KUBEBENPFEFFER
KAMILLE
ORANGENBLÜTEN
LERCHENNADEL

WACHOLDER

Der deutsche Name Wacholder tritt seit dem 15. Jahrhundert auf und stammt von der altdeutschen Silbe „wachal“, welche so viel bedeutet wie munter, wach, (lebens)frisch. In anderen Gegenden wird er auch Feuerbaum, Kranawitten oder Weihrauchbaum genannt. Insgesamt wurden über 150 verschiedene Bezeichnungen für den Wacholder gezählt.

Er gehört zur Pflanzenfamilie der Zypressengewächse (=Cupressaceae) und besitzt zahlreiche heildende Wirkungen. Unter anderem sagt man ihm eine antibakterielle, blutbildende und –reinigende, schmerzlindernde sowie den Stoffwechsel anregende Funktion nach.
Ursprünglich soll das immergrüne Nadelgehölz aus dem Mittelmeerraum stammen. Es wächst in Heiden und Mooren sowie an kargen Berghängen.

FENCHEL

Der Fechel ist eine zweijährige Pflanze und gehört zur Pflanzenfamilie der Doldenblütler (=Apiaceae). Ursprünglich kommt er aus Südeuropa, ist jedoch zwischenzeitlich in vielen deutschen Gärten beheimatet.

Seit Jahrtausenden ist er in vielen Teilen der Erde eine feste Größe der Heilkunde und wurde 2009 zur Arzneipflanze des Jahres gekürt.
Fenchel wirkt unter anderem antibakteriell, wirkt entspannend und krampflösend. Er verleiht dem Destillat einen sußlich-aromatischen Duft und Geschmack der an Anis erinnert.

KORIANDER

Der Koriander ist ein einjähriges Kraut, das mittleiweile überall auf der Welt angepflanzt und verarbeitet wird. Er zählt zu den ältesten Küchenkräutern der Welt und stammt urspünglich aus Nordafrika, Vorderasien und dem Mittelmeerraum.

Er gehört wie der Fenchel zur Pflanzenfamlie der Doldengewäche und beinhaltet eine erhebliche Menge gesundheitsförderner Phytonährstoffe sowie ätherische Öle. Von seiner Heilkraft wurde bereits im Alten Testament erzählt und auch der Medizinpionier Hippokrates lobte den Koriander in seiner Funktion als Heilpflanze.

KUBEBENPFEFFER

Das aus der indonesischen und nordafrikanischen Küche nicht mehr weg zu denkende Gewürz wird oft für Gewürzmischungen verwendet, ist jedoch in der europäischen Küche kaum in Gebrauch.

Aufgrund seiner heilsamen Wirkung wurde er vom Naturheilverein NHV Theophrastus zur Heilpflanze des Jahres 2016 gewählt. Der Kubebenpfeffer besitzt ein schwarzes, leicht verschrumpeltes und intensiv duftendes Korn. Mit seinem leicht holzigen und harzigen und dennoch blumig und frischen Nuancen besitzt es ein beeindruckendes Aromaspektrum, welches auf die ätherischen Öle im Korn zurückzuführne ist.

Ursprünglich stammt der Kubebenpfeffer von der Insel Java, wird heute aber auch in Malaysia und Sri Lanka angebaut.
Er verleiht dem Destillat, ganz seinem Namen entsprechend, eine pfeffrige Note mit blumig-frischen als auch holzig-harzigen Nuancen von Nelken und Limetten.

KARDAMOM

Der Kardamom gilt nach dem Safarn und der Vanille als drittteuerstes Gewürz der Welt und wird hauptsächlich in indischen, iranischen und arabischen Küchen sowie in Sri Lanka verwendet.

Die Pflanze gehört zur Familie der Ingwergewächse und stammt ursprünglich aus Südindien und Sri Lanka. Da das Aroma der Früchte (Kapseln) sehr schnell verfliegt werden diese nach dem Trocknen in luftdichten Gefäßen aufbewahrt. Kardamon duftet zitronig-frisch und schmeckt fein-würzig sowie zugleich süßlich-scharf. Dieses Geschmacksprofil findet sich auch im Destillat wieder.

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